Verträge mit Dritten

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Wenn Dritte im Auftrag einer Schule personenbezogene Daten verarbeiten, dann ist das in der Regel ein Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DS-GVO und entsprechend ist ein Vertrag nach Abs. 3 fällig, welcher die rechtlichen Verhältnisse festlegt. Viele Auftragsverarbeiter bieten ihren Kunden von sich aus die erforderlichen Verträge an. Ist dieses nicht der Fall, geht es trotzdem nicht ohne, denn die DS-GVO verpflichtet den Verantwortlichen, hier die Schule, mit dem Auftragnehmer einen Vertrag abzuschließen. Das folgende Muster kann dafür genutzt werden. Es stammt aus Sachsen-Anhalt1Quelle: https://datenschutz.sachsen-anhalt.de/service/formulare-und-merkblaetter/formulare-oeffentliche-stellen/ In sehr ähnlicher Form findet sich die Vorlage auch bei anderen Aufsichtsbehörden.  und wurde von mir etwas ergänzt. Das Besondere, es ist, anders als die meisten im Netz verfügbaren Vorlagen, speziell für öffentliche Stellen gedacht.2Es ist auch möglich, andere Auftragsverarbeitungsverträge, die vor allem für die Wirtschaft ausgearbeitet wurden, zu nutzen. Sie sind allerdings in der Regel deutlich umfangreicher und enthalten Elemente, welche für Schulen keine Relevanz haben.

Eine weitere Vorlage, ebenfalls für öffentliche Stellen gedacht, kommt aus Bayern.3Staatsministerium Bayern – Datenschutzreform-Arbeitshilfen